Pulsierende Magnetfeldtherapie PMT
Indikationen
- Arthrose
- Wirbelsäulen- und Bandscheibenerkrankungen
- Nervenschädigungen
- Durchblutungsstörungen
- Und als Begleittherapie bei Knochenbrüchen

Pulsierende Magnetfeldtherapie wird häufig zur Behandlung der Arthrose und zur Beschleunigung von Heilprozessen, z.B. bei Frakturen, eingesetzt.
Wirkung des pulsierenden Magnetfeldes auf Zellen und Knochen
Auf der Erde besteht ein natürliches Magnetfeld. Dieses Feld ist relativ schwach (in einer Größenordnung von 0,5 Gauß). Zum Vergleich: Die medizinisch wirksamen pulsierenden Magnetfelder haben eine Stärke von bis zu 50 Gauß.
Jede Zelle baut an ihrer Oberfläche ein elektrisches Potential auf. Der Aufbau dieses Potentials ist verknüpft mit einem Ionen-Transport. Von wesentlicher Bedeutung ist dabei die Anregung der Natrium-Kalium-Pumpe, die dazu dient, das Zellvolumen aufrecht zu erhalten, die elektrische Erregbarkeit von Nerven und Muskeln zu gewährleisten und den aktiven Transport von Zuckern und Aminosäuren zu betreiben. Die Membranen werden durchlässiger für Ionen aber auch andere Stoffe wie Nährstoffe und Sauerstoff. An Nervenzellen wird die Leitfähigkeit verbessert.
Auf den Knochen hat das Magnetfeld eine spezielle Wirkung. Knochengewebe verfügt über ein eigenes bioelektrisches Potential. Wenn die Knochensubstanz durch einen äußeren Stimulus angeregt wird, beginnt sie zu schwingen bzw. zu vibrieren. Die niedrigenergetische Strahlung des durch das Magnetfeld induzierten Feldes reicht aus, um diesen Effekt zu induzieren.
Im Unterschied zu statischen Magnetfeldern scheint es bei pulsierenden Feldern zu einem vermehrten Wachstum von Knorpel- und Knochengewebe zu kommen. Es ist eine Mehrdurchblutung zu beobachten.
Arthrosebehandlung mit Magnetfeld
Mit der Pulsierenden Magnetfeldtherapie können akute und chronische Erkrankungen des Bewegungsapparates behandelt werden. Dabei wird der Einfluß elektromagnetischer Energie auf die Körperzellen genutzt
Das Erdmagnetfeld schützt biologische Systeme vor Teilchenstrahlung aus dem Weltall. Es ist ein statisches Magnetfeld.
In der Pulsierenden Magnetfeldtherapie werden veränderliche – pulsierende – Magnetfelder von der vielfachen Stärke des Erdmagnetfeldes benutzt.
Wirkung
Man hat Erkenntnisse darüber, dass das Wachstum von Knochen- und Knorpelzellen durch pulsierende magnetische Felder angeregt wird. Darüber hinaus werden Stoffwechsel und Durchblutung und damit die Regeneration von Nervenzellen gefördert.
Diese Erkenntnisse begründen die angestrebten Wirkungen:
- Schmerzlinderung
- Verbesserung der Knochenbruchheilung und
- Aufbau des Knorpels
- Verbesserung der Durchblutung
- Förderung der Heilung bei Nervenschäden
Nebenwirkungen
Die Behandlung mit dem Magnetfeld ist weitgehend nebenwirkungsfrei. Allerdings sollten Patienten mit einem Herzschrittmacher nicht behandelt werden. Einschränkungen kann es auch für Menschen mit einer Endoprothese geben.
(Vorsicht: Checkkarten oder Karten von Handys können gelöscht werden!)
Was geschieht bei der PMT?
Zur Behandlung liegt man auf einer Liege mit einem Magnetfeld-Bogen oder sitzt auf einem Stuhl mit lokal wirkenden Applikatoren (Pads). Eine Therapieeinheit dauert etwa 20-30 Minuten. Es sind in der Regel 10 - 15 Behandlungen erforderlich. Die Behandlung ist völlig schmerzfrei. Welche Form der Behandlung in Frage kommt, wird individuell vom Arzt entschieden.
Die Pulsierende Magnetfeldtherapie ist eine sogenannte individuelle Gesundheitsleistung, das heißt die Kosten werden von der gesetzlichen Krankenkasse nicht übernommen, sondern müssen von Ihnen selbst getragen werden.

