Kyphoplastie/Vertebroplastie

 

Osteoporose ist eine Volkskrankheit. Daher nimmt auch die Zahl von Frakturen der Wirbelsäule zu.

 

Die konservative-nicht operative Behandlung von Wirbelkörperbrüchen besteht aus der Anlage eines Korsetts, Physiotherapie und ausreichender Schmerzmedikation.Nicht immer kommt es dabei  zu einer ausreichenden Schmerzbesserung.

 

Mit den oben genannten Operationsverfahren gibt es inzwischen eine sinnvolle Alternative zur konservativen Therapie von Wirbelkörperbrüchen.

 

Die beiden Verfahren wurden entwickelt zur schnellen Schmerzbesserung und Stabilisierung der Fraktur.
Bei der Kyphoplastie ist zudem eine Wiederherstellung der Wirbelkörperhöhe und eine Reduktion der Wirbelsäulenverkrümmung möglich.

 

Vertebroplastie:

Hierbei wird u nter Röntgenkontrolle eine Hohlnadel in den Wirbelkörper eingeführt. Über die Hohlnadel wird Knochenzement in den Wirbelkörper eingebracht. Dieser verteilt sich in den Geflechtknochen des Wirbelkörpers. Ist der Knochenzement ausgehärtet, ist die Fraktur sofort stabil.

 

Kyphoplastie:

Hierbei wird ebenfalls unter Röntgenkontrolle über eine Hohlnadel ein Ballon in den Wirbelkörper eingeführt, welcher unter Druck "aufgeblasen" wird. Dadurch wird der  Geflechtknnochen des Wirbels verdichtet. Nach Entfernen des Ballons bleibt ein Hohlraum, in den der Knochenzement eingebracht wird. Durch das Aufdehnen des Ballons wird zudem die Wirbelkörperhöhe wiederhergestellt und dadurch die  Fehlstatik der Wirbelsäule korrigiert. Das ist vorteilhaft, da durch die Fehlstatik oft mehr Beschwerden in den benachbarten Wirbelsegmenten entstehen als in dem gebrochenen Wirbel selbst.
 
 
 
Unsere Spezialisten für Kyphoplastie und Vertebroplastie sind Dr. Christoph Bierdel und Heiko von Koschitzky