Extrakorporelle Stoßwellentherapie ESWT
Was ist radiale Stoßwellentherapie?
Radiale Stoßwellen sind Schallwellen hoher Energie, die pneumatisch außerhalb des Körpers erzeugt werden. Sie werden über die Hautoberfläche nahe der Schmerzzone in das menschliche Gewebe eingekoppelt und breiten sich dort radial (kugelförmig) aus. Durch diese radiale Ausbreitung wird die Behandlung als besonders schonend empfunden.
Nach der Behandlung mit dem Swiss Dolor Clast reagiert das Gewebe um die Schmerzzone auf die Stoßwelle mit einer erhöhten Stoffwechselaktivität. Dadurch können bei chronischen Erkrankungen Heilungsprozesse angeregt oder schon bestehende, aber nur langsam voranschreitende Heilungsprozesse beschleunigt werden. Die Radiale Stoßwellentherapie regt die natürlichen Selbstheilungskräfte des Körpers an.
Indikationen
Die Methode wird eingesetzt bei:
· Fersensporn
· Achillodynie (Achillessehnenschmerzen)
· Kalkschulter
· Tennisellenbogen
· Golferellenbogen
· Knieschmerzen (u.a. Patellaspitzensyndrom)
· Shin-splint (Schmerzen an der Schienbeinvorderkante)
· Hüftschmerzen (Bursitis trochanterica)
· Rückenschmerzen (mit Triggerpunkten)
· Schulter-Nacken-Schmerzen
· Knieschmerzen
· Muskelschmerzen mit schmerzhaften Triggerpunkten
Wann stellt sich der Erfolg ein?
Die Behandlung mit dem Swiss Dolor Clast ist schnell, besonders schonend und effektiv.
Als Patient sollte man wissen, daß die Behandlung selbst schmerzhaft sein kann. In einigen Fällen (z.B. bei der Behandlung von Kalkdepots) ist eine lokale Betäubung erforderlich.
In der Regel erstreckt sich die Behandlung über ein bis drei Sitzungen von fünf bis zehn Minuten. Oft ist bereits acht bis zehn Tage nach der ersten Behandlung eine deutlich spürbare Schmerzlinderung feststellbar. Ein endgültiger Behandlungserfolg stellt sich bei der Mehrzahl der Patienten nach zwei bis drei Sitzungen ein.
Bei der Behandlung der Kalkschulter werden in einer neueren Untersuchung noch später auftretende Besserungen (nach 6 Monaten) berichtet.
Durchführung der Klassischen Stoßwellentherapie
Zuerst lokalisiert der Arzt die Schmerzzone durch einen einfachen Tastbefund (in einigen Fällen –z.B. bei der Kalkschulter - ist zusätzlich ein Ultraschallbefund notwendig)
Für die Behandlung mit dem Swiss Dolor Clast streicht der Arzt mit dem Stoßwellen-Applikator über die Schmerzzone.
Man verspürt einen leichten Schmerz. Im Dialog mit dem Arzt wird dieser Schmerz zur ,,Feinpositionierung" des Swiss Dolor Clast bei der Einleitung der pneumatisch erzeugten radialen Stoßwellen in die Schmerzregion benutzt.
Gelegentlich z.B. im Falle der Kalkschulter –kann die Behandlung auch schmerzhafter sein, so dass eine lokale Betäubung erforderlich ist.
Die Kosten
Die Stoßwellenbehandlung ist eine sogenannte individuelle Gesundheitsleistung, das heißt die Kosten werden von der gesetzlichen Krankenkasse nicht übernommen, sondern müssen von Ihnen selbst getragen werden.
Die meisten Privatkassen übernehmen die Kosten der Behandlung. Bei einigen wenigen Privatkassen sind auch deren Patienten darauf verwiesen, die Behandlungskosten selbst zu tragen.

